• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • KMU in Deutschland sind im EU-Vergleich größer

22.02.2024

KMU in Deutschland sind im EU-Vergleich größer

Die KMU in Deutschland sind im Durchschnitt größer als die KMU in der EU insgesamt. Dies zeigt sich beispielsweise in der durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten je KMU.

Beitrag mit Bild

©Sondem/fotolia.com

In den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland arbeiten mit durchschnittlich 6,8 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deutlich mehr Beschäftigte als im EU-Durchschnitt (3,5 Beschäftigte). Dafür ist die durchschnittliche KMU-Dichte hierzulande niedriger als in den anderen EU-Mitgliedstaaten: Während in der Bundesrepublik schätzungsweise 2.987 KMU je 100.000 Einwohner zu finden sind, liegt der EU-Durchschnitt bei 5.435 KMU. Besonders hoch ist die KMU-Dichte in Tschechien (10.297 KMU), der Slowakei (9.616 KMU) und in Portugal (9.438 KMU).

Im deutschen Verarbeitenden Gewerbe sind rund 4,3 % der Unternehmen mit maximal 249 Beschäftigten im Hochtechnologiebereich tätig. Zum Vergleich: Im EU-Durchschnitt sind es 2 % der KMU. Deutlich häufiger sind die KMU in Deutschland jedoch in den wissensintensiven Dienstleistungen aktiv (33,2 %) – und liegen damit nur etwas unter dem EU-Durchschnitt (33,9 %).

Deutsche KMU nutzen häufiger Künstliche Intelligenz

Gegenüber 2021 (10 %) ist der Anteil der KMU in Deutschland, die Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, um ein Prozentpunkt gestiegen. Damit nutzen hierzulande mehr Unternehmen mit maximal 249 Beschäftigten im Vergleich zum EU-Durchschnitt Künstliche Intelligenz. Dies dürfte auch darauf zurückzuführen sein, dass die KMU in Deutschland größer sind – nachweislich steigt die KI-Affinität mit der Größe. Allerdings ist der Anteil der Großunternehmen, die KI nutzen, in Deutschland (35 %) bzw. im EU-Durchschnitt mehr als dreimal so hoch als unter den KMU.

(IfM Bonn vom 21.02.2024 / RES JURA Redaktionsbüro)

 


Weitere Meldungen


Meldung

©pitinan/123rf.com

04.11.2026

CFO-Studie: Zwischen großen Zielen und knappen Ressourcen

Laut einer aktuellen CFO-Studie des Beratungsunternehmens RGP erwarten 89% der CFOs eine positive Geschäftsentwicklung in den kommenden zwölf Monaten. Allerdings geben 49% an, dass ihre Transformationsvorhaben die verfügbaren Umsetzungskapazitäten übersteigen. Nur 31% berichten, dass mindestens drei Viertel ihrer großen strategischen Initiativen in den vergangenen drei Jahren die angestrebten Ergebnisse fristgerecht erreicht haben. Hohe Verantwortung, wenig

CFO-Studie: Zwischen großen Zielen und knappen Ressourcen
Meldung

©putilov_denis/fotolia.com

03.11.2026

Deutschlands Rechenzentren vor gewaltigem Wachstum

Künstliche Intelligenz (KI) verändert den deutschen Rechenzentrumsmarkt grundlegend. Laut einer aktuellen Bitkom-Studie werden 2035 bereits 55 % der Kapazitäten für KI und Hochleistungsrechnen (HPC) benötigt. 2026 liegt der Anteil noch bei 20 %. Die gesamte IT-Anschlussleistung soll von 3.300 Megawatt auf rund 9.700 Megawatt steigen. Damit bleibt Deutschland Europas größter Rechenzentrumsstandort. International wächst jedoch der

Deutschlands Rechenzentren vor gewaltigem Wachstum
Meldung

©peshkova/123rf.com

02.11.2026

CFO-Survey: Hohe Erwartungen an KI, aber wenig Kostentransparenz

Während viele Unternehmen in Deutschland KI inzwischen über Pilotprojekte hinaus einsetzen, gelingt der Sprung zur grundlegenden Transformation und umfassender KI-Nutzung bislang nur wenigen. Ein wesentlicher Grund: Es fehlt häufig an Transparenz bei Nutzen und Kosten. Das ergab der aktuelle CFO-Survey von Deloitte, für den zwischen dem 10.09.-02.10.2026 mehr als 120 Finanzvorstände deutscher Großunternehmen befragt wurden.

CFO-Survey: Hohe Erwartungen an KI, aber wenig Kostentransparenz
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)