• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Private Equity: Ampel auf Grün für starkes Transaktionsjahr 2017

16.02.2017

Private Equity: Ampel auf Grün für starkes Transaktionsjahr 2017

Beitrag mit Bild

Mehr Deals, mehr Fundraisings, mehr Recaps: Die deutschen Private-Equity-Investoren wollen 2017 Gas geben. Das Umfeld lässt ein starkes Transaktionsjahr 2017 durchaus zu, so das aktuelle Private Equity Panel.

Mehr Deals, mehr Fundraisings, mehr Recaps: Die deutschen Private-Equity-Investoren wollen 2017 Gas geben. Das Umfeld lässt ein starkes Transaktionsjahr 2017 durchaus zu, so das aktuelle Private Equity Panel.

Die deutschen Private-Equity-Manager sehen für das neue Jahr mehr Deals, mehr Neu-Investments und mehr Recaps. Treiber der regen Dealtätigkeit sind nach Einschätzung der befragten Finanzinvestoren die guten Finanzierungsbedingungen. Das ist das Ergebnis des neuen Private Equity Panels von CMS Deutschland und des Magazins „FINANCE“. „Wenn man sich das weiterhin als sehr positiv wahrgenommene Marktumfeld ansieht und den riesigen Berg an finanziellen Mitteln daneben legt, der den Private-Equity-Häusern weltweit zur Verfügung steht, dann wird 2017 ein echtes Dealjahr“, meint Dr. Tobias Schneider, Partner der Kanzlei CMS.

Fundraising und Weiterverkäufe an Finanzinvestoren gewinnen an Bedeutung 

Das starke Marktumfeld ermuntert die Private-Equity-Manager zu erhöhten Aktivitäten bei Neu-Investments: 53 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie 2017 mehr Zeit für neue Investitionen haben werden als im vergangenen Jahr. Darüber hinaus wollen die deutschen PE-Manager die nächsten Schritte bei der alternativen Kapitalbeschaffung gehen, 36 Prozent der Befragten wollen ihre Fundraising-Aktivitäten ausweiten. Im vergangenen Jahr lag der Wert bei 29 Prozent. „Wenn der Dealflow und das Marktumfeld stimmen, ist das ein hervorragender Nährboden für Private-Equity-Häuser. Sie sammeln dann motiviert frisches Geld von ihren Investoren für neue Deals ein“, so Dr. Tobias Schneider.

Marktweit erwarten die PE-Manager auch eine Fortsetzung der starken Aktivitäten bei kreditfinanzierten Sonderausschüttungen (Recaps), allerdings nicht in ihren eigenen Häusern. Lediglich elf Prozent wollen 2017 persönlich mehr Zeit auf Recaps verwenden als im Vorjahr. 47 Prozent der befragten PE-Manager erwarten eine Zunahme bei Secondary und Tertiary Buy-outs, also der Veräußerung einer Mehrheitsbeteiligung an einem Unternehmen an einen anderen Finanzinvestor. „Das gute Finanzierungsumfeld begünstigt Fondsmanager, die im Wege der Rekapitalisierung frühzeitig Investorengelder zurückholen wollen, ohne die Chancen auf einen weiteren Wertzuwachs bei einem späteren Exit jetzt schon aus der Hand zu geben“, erläutert Dr. Jacob Siebert, Partner bei CMS. „Die Zunahme der Secondary und Tertiary Buy-outs ist angesichts der vielen Investments der Vorjahre und der zunehmenden Marktreife nicht verwunderlich.“

Investitionslieblinge sind Healthcare- und IT-Unternehmen 

Für Finanzinvestoren sind Zielunternehmen aus den Branchen Healthcare und Software/IT am reizvollsten: Auf einer Skala von 1 bis 10 belegen Healthcare-Unternehmen in der aktuellen Umfrage einen Attraktivitätswert von 7,81 Punkten und IT-Unternehmen von 7,67 Punkten. Am unteren Ende der Rangliste ist die Automobilbranche zu finden, sie wurde von den PE-Managern lediglich mit 3,53 Punkten bewertet. „Dass der Healthcare-Sektor als stabiler Cashflow-Generator weit oben steht, überrascht nicht. Im Automobilbereich stehen vor dem Hintergrund eines sich langsam abzeichnenden Umdenkens der Industrie in Richtung Elektromobilität chancenreiche Assets den Risiken der mittelfristigen Auswirkungen gerade im Antriebsbereich gegenüber. Dieses heterogene Bild mag die schwache Einschätzung erklären“, meint Dr. Jacob Siebert.

(Pressemitteilung CMS vom 16.02.2017)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© alexlmx/fotolia.com

16.09.2026

Was Private-Equity-Wertschöpfung wirklich entscheidet

Private-Equity-Investoren können sich immer weniger auf Multiple-Expansion verlassen. Längere Haltedauern und schwierigere Exit-Märkte erhöhen den Druck, Wert operativ zu schaffen. Die Studie „Winning the Value Creation Game“ von Radial, Keyplayer und dem Centre for Performance Management & Controlling der Frankfurt School zeigt, welche Hebel dabei entscheidend sind. Management als wichtigster Werttreiber Mehr als 100 Gespräche

Was Private-Equity-Wertschöpfung wirklich entscheidet
Meldung

© Creativa Images/fotolia.com

16.09.2026

Deutsche Unternehmen finanzieren China-Investitionen zunehmend aus Gewinnen vor Ort

Deutsche Unternehmen investieren weiter in China und finanzieren den Ausbau immer mehr aus eigenen Gewinnen vor Ort. Sie haben im ersten Halbjahr 2026 rund 5,6 Milliarden Euro zusätzlich in China investiert. Das zeigt eine IW-Auswertung auf Basis von Daten der Deutschen Bundesbank. Der Betrag lag rund ein Drittel über dem Vorjahreszeitraum. Im längerfristigen Vergleich bewegt

Deutsche Unternehmen finanzieren China-Investitionen zunehmend aus Gewinnen vor Ort
Meldung

peshkova/123rf.com

15.09.2026

KI hat Einfluss auf die Unternehmensrendite

Künstliche Intelligenz (KI) steht im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion um die digitale Transformation. Doch profitieren Unternehmen tatsächlich vom KI-Einsatz? Tatsächlich geht der KI-Einsatz im deutschen Mittelstand mit höherem Wachstum, besserer Rendite und steigender Produktivität einher. Das zeigt eine Analyse von KfW Research auf Basis des KfW-Mittelstandspanels. Allerdings profitieren nicht alle Unternehmen im gleichen Maß. KI-Nutzer

KI hat Einfluss auf die Unternehmensrendite
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)