• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Sinkende Konjunkturerwartungen nach Trump-Sieg

12.11.2024

Sinkende Konjunkturerwartungen nach Trump-Sieg

Die Konjunkturerwartungen für Deutschland stehen unter dem Eindruck des Trump-Sieges und des Ampel-Aus.

Beitrag mit Bild

© VRD/fotolia.com

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland trüben sich in der Umfrage vom November 2024 leicht ein. Sie liegen aktuell mit plus 7,4 Punkten um 5,7 Punkte unter dem Vormonatswert. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage verschlechtert sich ebenfalls. Der Lageindikator für Deutschland fällt um 4,5 Punkte und liegt bei minus 91,4 Punkten.

Trump-Sieg und Ampel-Aus

„Die Konjunkturerwartungen für Deutschland stehen unter dem Eindruck des Trump-Sieges und des Ampel-Aus. Die Erwartungen sinken in der aktuellen Umfrage, wobei dies insbesondere auf den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl zurückzuführen sein dürfte. Dafür spricht die Tatsache, dass die Konjunkturerwartungen für die USA deutlich steigen, während jene für China und den Euroraum sinken. In den letzten Tagen des Umfragezeitraums mehren sich jedoch auch optimistischere Stimmen zum wirtschaftlichen Ausblick für Deutschland durch die Aussicht auf vorgezogene Neuwahlen. Insgesamt ist die derzeitige Entwicklung der Konjunkturerwartungen sehr dynamisch“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, PhD die aktuellen Ergebnisse.

Lageindikator sinkt um 3,0 Punkte

Die Erwartungen der Finanzmarktexpertinnen und -experten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone liegen mit aktuell plus 12,5 Punkten um 7,6 Punkte unter dem Wert von Oktober. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage in der Eurozone verändert sich hingegen kaum. Der Lageindikator sinkt um 3,0 Punkte auf einen neuen Wert von minus 43,8 Punkten.

(ZEW vom 12.11.2024 / RES JURA Redaktionsbüro)


Weitere Meldungen


Meldung

©fotomek/fotolia.com

24.09.2026

Studie: Banken liegen bei KI-Governance vorn

Banken, die konsequent auf vertrauenswürdige künstliche Intelligenz setzen, erzielen deutlich höhere Erträge aus ihren KI-Investitionen. Das zeigt der aktuelle „Data and AI Impact Report“ des Softwareanbieters SAS, dessen Daten vom Marktforschungsunternehmen IDC erhoben wurden. Banken liegen beim KI-Vertrauen vorn Im Branchenvergleich zählen Banken zu den Vorreitern. Ihr Trustworthiness-Index stieg binnen eines Jahres um 12,8 Punkte

Studie: Banken liegen bei KI-Governance vorn
Meldung

©helmutvogler/fotolia.com

23.09.2026

Pontes startet: Zentralbankgeld für tokenisierte Märkte

Das Eurosystem treibt die Tokenisierung der Finanzmärkte voran. Am 21.09.2026 hat die Europäische Zentralbank (EZB) mit „Pontes“ eine Infrastruktur gestartet, über die Geschäfte mit tokenisierten Vermögenswerten in Zentralbankgeld abgewickelt werden können. Damit setzt die Notenbank erstmals ihre Strategie für einen stärker auf Distributed-Ledger-Technologie (DLT) basierenden Finanzmarkt praktisch um. Sicheres Geld für digitale Märkte Tokenisierung soll

Pontes startet: Zentralbankgeld für tokenisierte Märkte
Meldung

pitinan/123.rf.com

22.09.2026

Deutscher KI-Markt wächst um 48 %

Deutschland investiert deutlich mehr in Künstliche Intelligenz, und generative KI treibt das Wachstum. Im laufenden Jahr verdoppeln sich die Ausgaben für generative KI voraussichtlich auf 11,5 Milliarden Euro, nach 5,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Der gesamte KI-Markt aus Software, Services und Hardware wächst um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro, nach 19,4 Milliarden Euro in

Deutscher KI-Markt wächst um 48 %
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)