29.10.2015

CFOs beklagen fehlende Finanzmittel

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Für die deutschen CFOs sind weitere Effizienzsteigerungen sowie das erwartete Wachstum derzeit die größten Herausforderungen. Um den wachenden Anforderungen gerecht werden zu können, fehlt es aber häufig an geeigneten Mitarbeitern.

Aktuelle Regulierungen und die sich verändernde Rolle des CFOs im Unternehmen stellen Finanzabteilungen vor immer neue Herausforderungen. Für 43% der deutschen Finanzverantwortlichen sind weitere Effizienzsteigerungen und das erwartete Wachstum derzeit die größten Belastungen. Gleichzeitig fehlt es fast einem Drittel der Finanzchefs (29%) an geeigneten Mitarbeitern, um die Unternehmensziele zu erreichen. Dies sind Ergebnisse aus der aktuellen Arbeitsmarktstudie.

Was sind die größten Herausforderungen für das Finanz- und Rechnungswesen?

Neben der Effizienzsteigerung bewerten 39% der CFOs die Bewältigung der Arbeitsbelastung als größte Herausforderung für ihr Finanz- und Rechnungswesen. Außerdem ist für etwa ein Drittel der Finanzchefs das Recruiting von passenden Fachkräften (34%) sowie die Mitarbeiterbindung von Finanzprofis (32%) die größte Belastung. Die Belastungen im Finanz- und Rechnungswesen sind neben neuen gesetzlichen Regulierungen auch darauf zurückzuführen, dass Finanzabteilungen sich zunehmend als Business Partner für andere Unternehmensbereiche etablieren. Allerdings beklagt jeder dritte Finanzvorstand (35 %) fehlende finanzielle Mittel zur eigenen Zielerreichung. Für 33% der Finanzchefs mangelt es an den technischen Ressourcen. 29 % der deutschen CFOs glauben, dass sie nicht genügend Personal haben, um ihre Ziele zu erfüllen.

(Pressemitteilung Robert Half vom 20.10.2015)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

irrmago/123rf.com

22.10.2026

Investitionsausfälle wachsen auf 420 Milliarden Euro

Der deutschen Wirtschaft sind seit 2020 Investitionen in Milliardenhöhe entgangen. Die Summe entspricht rund 9 % Prozent aller Bruttoanlageinvestitionen der vergangenen sechseinhalb Jahre. Für die Berechnungen hat das IW die tatsächlichen Bruttoanlageinvestitionen vom ersten Quartal 2020 bis zum zweiten Quartal 2026 mit einem Verlauf ohne Pandemie, geopolitischen Krisen und Strukturproblemen in Deutschland verglichen. Investitionen kommen fast

Investitionsausfälle wachsen auf 420 Milliarden Euro
Meldung

pitinan/123.rf.com

21.10.2026

Deutschland bleibt bei KI hinter der Weltspitze

Der internationale Wettbewerb um künstliche Intelligenz gewinnt weiter an Dynamik: Laut einer neuen Untersuchung der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) haben sich seit 2024 acht Volkswirtschaften bei den Voraussetzungen für den KI-Einsatz so deutlich verbessert, dass sie in eine höhere Bewertungsgruppe aufgestiegen sind. Besonders Japan und Südkorea haben aufgeholt und gehören nun gemeinsam mit den

Deutschland bleibt bei KI hinter der Weltspitze
Meldung

©scandinavianstock/123rf.com

20.10.2026

KPMG CEO Outlook 2026: Die Zuversicht kehrt zurück

Die Konjunkturaussichten für Deutschland haben sich zuletzt aufgehellt und auch in den deutschen Chefetagen kehrt vorsichtiger Optimismus zurück: 86 % der deutschen CEOs erwarten Wachstum für ihr Unternehmen in den kommenden drei Jahren. Das sind 14 %punkte mehr als im Vorjahr und der erste Anstieg seit mehreren Jahren (2025: 72 %; 2024: 77 %; 2023: 80 %). Im selben Zeitraum

KPMG CEO Outlook 2026: Die Zuversicht kehrt zurück
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)