02.11.2015

Deutsche Bank: drastischer Sparkurs

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Der neue Chef der Deutschen Bank setzt auf einen drastischen Sparkurs: 9000 Stellen wird das Institut streichen und 200 Filialen werden geschlossen.

Die Deutsche Bank schlägt unter ihrem  neuen Chef John Cryan einen harten Sparkurs ein. Der Konzern streicht netto etwa 9.000 Arbeitsplätze. Darüber hinaus wird  das Unternehmen über den Verkauf von Beteiligungen in den nächsten beiden Jahren seinen Mitarbeiterstamm von zuletzt etwa  103.000 um weitere 20.000 Vollzeitkräfte  verringern. Dabei geht es vor allem um die bereits beschlossene Trennung von der  Postbank. Bis 2018 sollen noch etwa 77.000 Menschen für die Deutsche Bank arbeiten.

Auch die internationale Präsenz des größten deutschen Geldhauses wird sich verringern

Die Deutsche Bank zieht sich aus insgesamt zehn Ländern vollständig zurück. In Argentinien, Chile, Mexiko, Peru, Uruguay, Dänemark, Finnland, Norwegen, Malta und Neuseeland wird das Unternehmen nicht mehr vertreten sein. Der Sparkurs soll die Kosten des Konzerns um brutto etwa 3,8 Mrd. € senken. Die Kosten für den Umbau inklusive der Abfindungen bezifferte die Deutsche Bank auf 3 bis 3,5 Mrd. €.

(Quelle: Zeit-Online vom 29.10.2015)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© moomsabuy/fotolia.com

31.03.2026

Drei Börsengänge im ersten Quartal

Nach einem schwachen Jahr 2025 meldet sich der deutsche IPO-Markt im ersten Quartal 2026 zurück: Obwohl der Iran-Krieg für große Verunsicherung in der Wirtschaft und damit an den Börsen sorgt, verzeichnet die Frankfurter Börse seit Januar bereits drei Initial Public Offerings (IPOs) – genauso viele wie im Gesamtjahr 2025. Dabei kommen zwei der drei Börsenneulinge

Drei Börsengänge im ersten Quartal
Meldung

© fotogestoeber/fotolia.com

30.03.2026

DAX-Konzerne 2025: Umsatz und Gewinn erneut rückläufig

Die DAX-Konzerne erwirtschafteten im vergangenen Jahr den niedrigsten Umsatz und den niedrigsten Gewinn seit 2021. Der Gesamtumsatz aller DAX-Unternehmen schrumpfte im Jahr 2025 um 0,6 %, der Gewinn sank gegenüber dem Vorjahr um 4 %. Besonders schwach verlief das vierte Quartal mit einem Umsatzrückgang um 3,3 % und einem Gewinnminus von 14 %. Stark rückläufig war die Umsatzentwicklung im

DAX-Konzerne 2025: Umsatz und Gewinn erneut rückläufig
Meldung

© designer49/fotolia.com

26.03.2026

M&A-Markt 2026: Private Equity treibt den Aufschwung

Der globale M&A-Markt dürfte im Jahr 2026 deutlich an Dynamik gewinnen. Vor allem Private-Equity-Investoren zeigen sich optimistisch und treiben die Erwartungen an die Transaktionsaktivität. Gleichzeitig verschieben sich die Schwerpunkte: Unternehmen passen ihre Portfolios gezielter an, insbesondere durch Carve-outs, und nutzen zunehmend neue Technologien wie Künstliche Intelligenz zur Unterstützung von Transaktionen. Das zeigt der aktuelle KPMG

M&A-Markt 2026: Private Equity treibt den Aufschwung
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)