• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Nach Big Data kommen Bots: Auf diese Technologien setzen die Unternehmen

24.04.2018

Nach Big Data kommen Bots: Auf diese Technologien setzen die Unternehmen

Beitrag mit Bild

© peshkova/fotolia.com

Drei Viertel der Unternehmen im deutschsprachigen Raum hat die Digitalisierung laut einer aktuellen Studie von Horváth & Partners maßgeblich verändert. Digitale Lösungen helfen 98 Prozent der Firmen, ihre Produktivität zu steigern und Kosten zu senken. Die derzeit am weitesten verbreiteten Technologien sind Cloud-Lösungen und Virtual Services. Für die Zukunft setzen die Unternehmen in erster Linie auf Big-Data-Lösungen. Neun von zehn Entscheidern sind aber auch überzeugt, dass robotergesteuerte Prozessautomatisierung (RPA) ihr Unternehmen stark voranbringen wird. Unter RPA oder Robotics versteht man die selbstständige Ausführung wiederkehrender, regelbasierter Prozessschritte oder -ketten durch spezifisch programmierte Softwareroboter. Diese Technologie besitzt vor allem bei Serviceprozessen großes Potenzial zur Verbesserung von Produktivität und Qualität.

Big Data war das Trendthema der vergangenen Jahre. Inzwischen haben 57 Prozent der Unternehmen erfolgreiche Big-Data-Lösungen im Einsatz oder zumindest in der Testphase, wie eine aktuelle Studie von Horváth & Partners unter 200 Entscheidern im deutschsprachigen Raum zeigt. Mit den Ergebnissen scheinen die Unternehmen sehr zufrieden zu sein, denn nach Ansicht von 96 Prozent der Befragten wird diese Technologie auch in Zukunft den größten Beitrag zur Wertschöpfung leisten.

(Ro)bots im Visier der Entscheider

„Die digitale Verarbeitung großer Datenmengen findet zum Beispiel auch in vielen Technologien zur Automatisierung von Prozessen statt“, sagt Rainer Zierhofer, Partner bei Horváth & Partners und Leiter des Beratungsbereichs IT Management & Transformation. Auf genau diese Automatisierung haben die Entscheider es derzeit besonders abgesehen: Neun von zehn Befragten verbinden mit robotergesteuerter Prozessautomatisierung (RPA) große Hoffnungen, wenn es um künftige Effizienzsteigerungen geht. Dabei werden Daten und Prozesse verschiedener Quellen automatisiert zusammengeführt und von Software nach festgelegten Algorithmen bearbeitet, was erhebliche Effizienz- und Qualitätsgewinne mit sich bringt. Besonders relevant ist das Thema für alle Firmen, die einen hohen Serviceaufwand haben. Bislang hat erst jedes dritte Unternehmen eine solche Lösung im Einsatz, weitere 20 Prozent experimentieren damit. „Die Unternehmen sind relativ spät dran, denn die Bot-Technologie ist längst reif“, so Zierhofer. An dritter Stelle der To-Do-Liste stehen Smart Services, also daten- und dienstbasierte Lösungen mit hohem Nutzermehrwert für den Anwender, häufig in Form mobiler Lösungen. Auch hier stehen die Unternehmen mit 50 Prozent Anwendern und Testern noch weit am Anfang.

Das „Internet der Dinge“ wird unterschätzt

Vergleichsweise geringe Bedeutung für ihren künftigen Unternehmenserfolg räumen die Entscheider Lösungen aus dem Bereich „Internet of things“ (IoT) ein. „Diese Konzepte erfordern Kooperationen mit anderen Unternehmen, wenn sie konsequent verfolgt werden. Davor scheuen traditionelle Unternehmen aber noch zurück“, so Digitalexperte Zierhofer.

Bei Clouds und virtuellen Diensten haben die Unternehmen ihre Hausaufgaben gemacht

Gut etabliert haben sich mittlerweile Cloud-Anwendungen (79%) sowie Virtual Services, mit denen Informationen und Leistungen vollständig webbasiert bereitgestellt werden (67%). Diese kommen zum Beispiel in vollständig automatisierten Rechenzentren zum Einsatz. Finanzdienstleister sind außerdem bei der tiefergehenden Analyse großer Datenmengen weit fortgeschritten und haben vielfach entsprechende Advanced-Analytics-Technologien implementiert.

(Pressemitteilung Horváth & Partners vom 27.03.2018)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

pitinan/123rf.com

18.03.2026

Trendwende bei Investitionen in Sicht?

Die Investitionstätigkeit in Deutschland verzeichnet eine durchwachsene Entwicklung. Die staatlichen Investitionen sind zum Jahresende 2025 sprunghaft gestiegen, die privaten Wohnbauinvestitionen haben nach langem Rückgang einen Wendepunkt erreicht. Dagegen mussten die Unternehmensinvestitionen im vierten Quartal einen deutlichen Rückschlag hinnehmen – trotz zuvor eher positiver Signale. Dies zeigt der Investitionsmonitor März 2026 von KfW Research. Staat investiert

Trendwende bei Investitionen in Sicht?
Meldung

© bluedesign/fotolia.com

17.03.2026

Einbruch der Konjunkturerwartungen infolge des Nahost-Kriegs

Nach dem kräftigen Anstieg zum Jahresbeginn brechen die Erwartungen über die Konjunktur Deutschlands im März ein. Sie liegen mit minus 0,5 Punkten um minus 58,8 Punkte unter dem Vormonatswert. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage hat sich dagegen leicht verbessert. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit minus 62,9 Punkten um plus 3,0 Punkte über dem

Einbruch der Konjunkturerwartungen infolge des Nahost-Kriegs
Meldung

olegdudko/123rf.com

16.03.2026

Viele Mittelständler ziehen sich aus dem US-Geschäft zurück

Die Handels-, Wirtschafts- und Außenpolitik der seit Anfang 2025 amtierenden US-Regierung trifft auch den deutschen Mittelstand. 52 % der kleinen und mittleren Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen in die USA unterhalten, berichten über negative Auswirkungen auf ihr Geschäft. Für 36 % haben sich bisher keine Änderungen ergeben. Nur rund 7 % haben vom politischen Kurswechsel in den USA profitiert. Dies

Viele Mittelständler ziehen sich aus dem US-Geschäft zurück
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)