08.07.2015

Prognose: Erholung des Eurogebiets

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Die wirtschaftliche Erholung des Eurogebiets wird sich im Verlaufe des Jahres beschleunigen, zeigt der Eurozone Economic Outlook, eine gemeinsame europäische Konjunkturprognose von ifo Institut, Insee in Paris und Istat in Rom. Man geht von einer Jahresrate von 1,4 Prozent beim Wirtschaftswachstum 2015 aus – nach nur 0,9 Prozent 2014.

Die Produktion wird vor allem getrieben von einer robusten Nachfrage der privaten Haushalte, aber auch von einer Beschleunigung der Investitionen. Die Arbeitsmarktlage wird sich nach und nach verbessern, und die Arbeitslosenrate dürfte langsam zurückgehen, erwarten die drei Wirtschaftsforschungsinstitute aus München, Paris und Rom. Dies sollte zu einer Steigerung der Realeinkommen im Verlauf des Jahres führen. Zusammen mit der Zunahme der Beschäftigung sollte dies Kaufkraftgewinne ermöglichen, die die Dynamik des Verbrauchs der Haushalte aufrechterhält.

Knackpunkt Griechenland

Unter der Annahme eines Ölpreises von 65 Dollar je Fass und eines Dollarkurses bei 1,12 Euro dürfte sich die Inflation leicht beschleunigen auf 0,2 Prozent im zweiten Quartal 2015 und am Jahresende 0,9 Prozent erreichen. Diese Vorhersage nimmt an, dass die Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und ihren Schuldnern nicht die Stabilität des Eurogebietes in Mitleidenschaft zieht.

(ifo Institut / Viola C. Didier)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

nialowwa/123rf.com

11.06.2026

Sommerprognose: Zaghafte Erholung, aber viel Gegenwind

Auf die deutsche Wirtschaft wirken weiterhin gegenläufige Kräfte. Während die Finanzpolitik für expansive Impulse sorgt, bremsen die Folgen des Irankriegs die wirtschaftliche Dynamik. Das zeigt die aktuelle Sommerprognose des Kiel Instituts. Demnach wird das Bruttoinlandsprodukt trotz der expansiven Fiskalpolitik in diesem Jahr voraussichtlich um lediglich 0,8 % zulegen, für das kommende Jahr haben die Ökonomen die

Sommerprognose: Zaghafte Erholung, aber viel Gegenwind
Meldung

© Olivier Le Moal/fotolia.com

10.06.2026

Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit bleibt größte Herausforderung

Die größte Herausforderung für die mittelständischen Unternehmen bleibt aus Sicht von Wirtschaftsverbänden, Wissenschaft und Wirtschaftspolitik die Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von Expertinnen und Experten des IfM Bonn, die zwischen Ende Februar und Ende März 2026 stattfand. Bereits bei der letztmaligen Befragung im Jahr 2020 hatte sich die Herausforderung

Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit bleibt größte Herausforderung
Meldung

©tstockwerkfotodesign/de.123rf.com

09.06.2026

Die Regulierung von ESG-Ratingagenturen kommt

Ab dem 02.07.2026 werden ESG-Ratingagenturen, die im Gebiet der Europäischen Union tätig sind, erstmals einem Regulierungsrahmen (Verordnung (EU) 2024/3005) und der Aufsicht durch die ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) unterstellt, die bereits für die Aufsicht über Kreditratingagenturen zuständig ist. Diese Entwicklung definiert die Spielregeln des ESG-Marktes neu. Ein Wendepunkt für die Glaubwürdigkeit von ESG Dieser

Die Regulierung von ESG-Ratingagenturen kommt
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)