• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • #SocialDAX19: Mit Klasse statt Masse zum Erfolg

24.05.2019

#SocialDAX19: Mit Klasse statt Masse zum Erfolg

Beitrag mit Bild

©Cybrain/fotolia.com

Zum dritten Mal in Folge hat FTI Consulting die Finanzkommunikation der DAX-30-Unternehmen in sozialen Medien untersucht. Grundlage für die aktuelle Social-DAX-Analyse sowie das neue Ranking waren die Veröffentlichungen der Konzerne zu ihren Finanzkennzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahrs.

Klarer Spitzenreiter im Social-DAX-Ranking ist Daimler. Um Follower über EBIT, ROI und andere Ergebnisse aus der Bilanzsaison 2018 zu informieren, setzten die Stuttgarter erneut auf visuelle Formate wie GIFs oder Quote-Cards, passten Posts kanalspezifisch an und konnten so besonders viele Interaktionen erzielen. BMW hat sich gegenüber 2018 zwei Plätze nach vorne gearbeitet, auf Rang 2. Dies gelang dem Autokonzern unter anderem mit einer geschickten Verknüpfung von Finanzberichterstattung und Informationen zu Produktneuheiten. SAP nutzte zum ersten Mal alle untersuchten Kanäle für die Jahresberichterstattung, konnte so mehr Follower erreichen und kam beim erstmaligen Sprung in die Top 10 gleich auf Platz 3.

Neben Twitter, LinkedIn und Facebook war in diesem Jahr erstmalig auch Instagram Teil der Analyse – und erzielte auf Anhieb einen Überraschungserfolg: Zwar nutzen erst sieben DAX-Konzerne Instagram auch für die Finanzkommunikation und setzten relativ wenige Posts ab. Doch diese erzielten vergleichsweise viele Shares, Likes und Kommentare: Rund ein Viertel aller Social-Media-Interaktionen zur jüngsten Berichtssaison der DAX 30 entfielen auf Instagram.

Interaktion ist die Währung, die im Netz wirklich zählt. In dieser Kategorie konnte LinkedIn seine Führungsrolle weiter ausbauen: In unserer aktuellen Analyse entfallen die Hälfte aller gemessenen Interaktionen zur Bilanzsaison 2018 auf das Karrierenetzwerk. Insgesamt zeigt sich: Klasse statt Masse führt zum Erfolg. Interaktionen erzielen Unternehmen am ehesten mit guten, möglichst visuell und kanalspezifisch aufbereiteten Inhalten anstatt mit vielen Posts. Nichts belohnen Follower mehr als Bewegtbilder wie Kurzvideos und animierte Grafiken – die DAX-Unternehmen auch in der Finanzkommunikation immer stärker einsetzen.

In der Gesamtschau auf unsere drei Social-DAX-Analysen seit 2017 fallen erhebliche Veränderungen auf: Auf LinkedIn haben sich die Interaktionen in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt. Bei Twitter stiegen sie um knapp 50 Prozent, während sie auf Facebook stark zurückgingen. Insgesamt nutzen die DAX 30 Social Media für die Verbreitung ihrer Finanzkennzahlen immer effektiver und effizienter: Im Vergleich zu unserer ersten Analyse vor drei Jahren stiegen die Interaktionen insgesamt um ein Drittel – bei zugleich weniger Posts. „Viele der DAX 30 verweben ihre Geschäftszahlen immer geschickter mit zentralen Unternehmensbotschaften und nutzen die Finanzberichterstattung auf sozialen Medien gezielt für übergreifendes Storytelling“, resümiert Oliver Müller, Reputationsexperte bei FTI Consulting, einen weiteren Trend. „Auch das honorieren Follower mit mehr Interaktionen.“

Zudem stellen sich Unternehmen besser auf die Zielgruppen verschiedener Plattformen ein und bereiten Content für diese immer professioneller und kanalspezifischer auf. Ein Trend sticht in diesem Jahr besonders ins Auge: Der „Blick hinter die Kulissen“. „Fotos von der Vorbereitung der Bilanzpressekonferenz oder Selfies des Vorstands ziehen auch weniger finanzaffine Follower an und wecken Interesse an Unternehmen und deren Führungsmannschaft. Neben externen Stakeholdern geben sie auch eigenen Mitarbeitern neue Einblicke“, erläutert Carolin Amann, Kapitalmarktexpertin bei FTI Consulting.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Pressemitteilung FTI vom 23.05.2019)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©Maksim Kabakou/fotolia.com

25.02.2026

KfW Research erwartet 1,5 % Wachstum im Jahr 2026

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Schlussquartal 2025 leicht gewachsen, nachdem es im Vorquartal noch stagniert hatte. KfW Research betrachtet die Entwicklung als eine gute Ausgangsbasis für das laufende Jahr. Die volkswirtschaftliche Abteilung der KfW bleibt daher bei ihrer optimistischen Sicht auf die Wachstumschancen Deutschlands und geht für 2026 von einer Steigerung des BIP um

KfW Research erwartet 1,5 % Wachstum im Jahr 2026
Meldung

© tashatuvango/fotolia.com

24.02.2026

Startup-Stimmung 2026: Zwischen Zuversicht und Frust

Deutschlands Startups sind beim Blick auf die Lage des eigenen Unternehmens gespalten: Rund ein Drittel (35 %) berichtet von einer Verbesserung im vergangenen Jahr, fast ebenso viele (30 %) aber von einer Verschlechterung. Für weitere 35 % ist die Lage unverändert. Das ist das Ergebnis einer Befragung von Bitkom Research unter 133 Tech-Startups in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Jedes

Startup-Stimmung 2026: Zwischen Zuversicht und Frust
Meldung

pitinan/123.rf.com

23.02.2026

Deutsche Finanzinstitute setzen zunehmend auf KI

Eine neue globale Studie von Finastra, einem Anbieter von Software für Finanzdienstleistungen, zeigt, dass eine nahezu flächendeckende Einführung von KI bei deutschen Finanzinstituten zu beobachten ist. Nur noch drei Prozent der Finanzinstitute in Deutschland geben an, keinerlei künstliche Intelligenz einzusetzen. Dies ist ein klares Signal für den Übergang von der Experimentierphase zur Umsetzung in der

Deutsche Finanzinstitute setzen zunehmend auf KI
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)